Mittwoch, 17. Februar 2016

Lawinenabgang: Sterzinger (50) erliegt Verletzungen

Seine Leidenschaft wurde ihm zum Verhängnis. Der am Samstag von einer Lawine verschüttete Sterzinger Familienvater (50) erlag am Dienstagabend im Brixner Krankenhaus seinen Verletzungen.

Stefano Mocellini liebte die Berge. Nun wurde dem 50-Jährigen eine Lawine zum Verhängnis. - Foto: privat
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Stefano Mocellini liebte die Berge. Nun wurde dem 50-Jährigen eine Lawine zum Verhängnis. - Foto: privat

"Am Ende kennen wir die Konsequenzen von dem, was wir gerne tun, aber auch das kann uns nicht aufhalten", schrieb ein Kollege noch vor zwei Tagen auf die Facebookseite von Stefano Mocellini aus Sterzing. Damals lag der zweifache Familienvater bereits im Spital und die Ärzte kämpften um sein Leben.

Die Kommentare, wie "Forza Moc. Wir warten auf dich" und "Wir haben noch viel vor zusammen, du hast es versprochen" enden vor 12 Stunden. All die hoffnungsvollen Zeilen wurden nicht erhört, denn Stefano Mocellini ist gestorben. 

Zu dem Unglück war es bereits am Samstagvormittag bei der Abfahrt vom Ratschinger Kreuz gekommen (STOL hat berichtet). Eine Schneelawine hatte Mocellini mitgerissen. Den 6 weiteren Skitourengehern gelang es, ihren verschütteten Kameraden zu orten und auszuschaufeln.

Der Kampf um sein Leben endete am Dienstagabend im Krankenhaus von Brixen. Stefano Mocellini hat es nicht geschafft.

stol/hof/ker

stol