„Vor allem in den Gebieten unter 2.500 Höhenmetern steigt die Gefahr auf Lawinen“, sagt Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst. Wintersportler mahnt er daher zu großer Vorsicht abseits gesicherter Pisten. <BR /><BR />Etwa zehn bis 15 Zentimeter Schnee sind am gestrigen Montag im Gebirge gefallen. Heute ist eine ähnliche Menge zu erwarten. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 2.000 Metern: Daher kann es auch in der Höhe zu Regenschauern kommen bzw. stark durchnässter Schnee fallen. Hier liegt die große Gefahr: Die Nässe dringt tief in die Schneedecke ein, wodurch diese an Festigkeit verliert. <BR /><BR />An steilen Schattenhängen unterhalb von 2.500 Metern sind daher spontane Lawinenabgänge zu erwarten. Etwaige Rückmeldungen von Wintersportlern haben diesen Verdacht sowohl in Nordtirol als auch hierzulande bestätigt, wie Lawinenexperte Rastner berichtet. <BR /><BR />„Auch wenn die Niederschläge in den kommenden Tagen wieder abklingen, gilt es weiterhin vorsichtig zu bleiben“, sagt er.