Sonntag, 12. März 2017

Lawinengefahr in Nordtirol sinkt

Die Lawinengefahr in Tirol und Vorarlberg hat am Sonntag abgenommen.

 In höheren Lagen oberhalb von 2.200 Meter wurde sie von den Lawinenwarndiensten aber weiter als „erheblich“ (Stufe drei der fünfstufigen Gefahrenskala) eingeschätzt. An Gefahrenstellen konnte bereits die Zusatzbelastung durch einzelne Wintersportler zu einer Lawinenauslösung führen. Die Experten mahnten zu defensivem Verhalten.

Die Experten Rudi Mair aus Tirol und Andreas Pecl aus Vorarlberg nannten als Gefahrenstellen insbesondere windbeeinflusste bzw. schattseitige Steilhänge sowie eingewehte Rinnen und Mulden und Kammlagen aller Expositionen. Ab dem späten Vormittag war mit dem Abgang von Feuchtschneerutschen und Lockerschneelawinen zu rechnen, vereinzelt auch mit Selbstauslösungen von Schneebrettlawinen.

apa

stol