Freitag, 26. Januar 2018

Lawinengefahr in Südtirol geht weiter zurück

Nach mehreren gefahrenreichen Tagen herrscht am Samstag im ganzen Land wieder mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Der Lawinenwarndienst mahnt trotzdem zur Vorsicht, denn aufgrund des neuen und auch des alten Triebschnees muss die Situation aufmerksam bewertet werden.

Die Lawinengefahr ist auf Stufe 2 gesunken. Der Lawinenwarndienst warnt dennoch zur Vorsicht.
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Die Lawinengefahr ist auf Stufe 2 gesunken. Der Lawinenwarndienst warnt dennoch zur Vorsicht. - Foto: © shutterstock

In ungünstigen Fällen könne die Mischung aus altem und neuem Triebschnee auch durch einen Einzelnen leicht ausgelöst werden, so der Lawinenwarndienst. Für das geübte Auge seien diese Gefahrenstellen aber gut erkennbar und umgehbar.

Wegen der geringen nächtlichen Ausstrahlung und der feuchten Luftmassen bis auf ca. 2500 Meter könne sich die Schneedecke nur schwach verfestigen. Der Lawinenwarndienst ruft zu Vorsicht auf.

Mögliche Lawinen könnten bis zum Boden durchbrechen und große Dimension erreichen. Vor allem von steilen Wiesen unterhalb von 2400 Meter seien Gleitschneelawinen möglich, sie kündigen sich aber durch Risse in der Schneedecke bis zum Boden an. Zonen unterhalb solcher Risse seien zu meiden.

Bis Samstag wird laut dem Lawinenwarndienst nur mehr wenig Neuschnee fallen. Er beeinflusst die Stabilität der Schneedecke also kaum.  

stol

stol