Samstag, 17. Februar 2018

Lawinengefahr: Kälte konserviert Gefahrenstellen

Im Norden des Landes herrscht weiterhin erhebliche Lawinengefahr. Die anhaltende Kälte konserviert die Gefahrenstellen.

Weiterhin erhebliche Lawinengefahr im Norden des Landes.
Badge Local
Weiterhin erhebliche Lawinengefahr im Norden des Landes. - Foto: © APA/EPA

Im Norden des Landes herrscht weiterhin erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3, Richtung Süden ist die Situation günstiger. Eine Lawinenauslösung im Triebschnee ist leicht und schon durch geringe Zusatzbelastung möglich. Triebschnee findet man vor allem im kammnahen Steilgelände, in Rinnen, Mulden und an Geländekanten.

Abseits vom Alpenhauptkamm werden die Gefahrenstellen zwar seltener und kleiner, Häufigkeit und Auslösebereitschaft nehmen aber überall mit der Höhe zu. 

Etwas Schnee und andauernde Kälte

In der Nacht auf Sonntag kann es überall etwas schneien, größere Neuschneemengen sind nicht in Sicht.

Die Temperaturen in den Bergen gehen deutlich zurück, auf 3000 Meter sinken sie unter -10°C. Damit kann sich die Schneeoberfläche kaum verfestigen, der frische Triebschnee bleibt spröde und damit störungsanfällig. Außerdem lagert er auf einer oft ungünstig aufgebauten Altschneeoberfläche.

stol

stol