Dienstag, 26. Dezember 2017

Lawinengefahr nimmt zu

Laut Mitteilung des Landeswetterdienstes ist im Laufe des Mittwochs mit einer Zunahme der Lawinengefahr zu rechnen - auch aufgrund der erwarteten Neuschneemengen.

Der für Mittwoch vorausgesagte Schneefall steigert auch die Lawinengefahr.
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Der für Mittwoch vorausgesagte Schneefall steigert auch die Lawinengefahr. - Foto: © shutterstock

In der Früh herrscht am Mittwoch in Südtirols Bergen noch mäßige Lawinengefahr der Stufe 2, berichtet der Lawinenwarndienst. Die Hauptgefahr geht von Lawinen aus, die in der Schneedeckenbasis ausgelöst werden können, dies vor allem mit großer Zusatzbelastung. Als heimtückisch zu bewerten sind aber auch Übergänge von wenig zu viel Schnee und Zonen mit Triebschnee in der Nähe von Graten. Spontane Lawinen sind dagegen nicht zu erwarten.

Tagsüber steigt die Lawinengefahr landesweit auf Stufe 3

Im Tagesverlauf steigt die Lawinengefahr mit den vorhergesagten Schneefällen in Kombination mit starkem Südwind auf erheblich, Stufe 3. Lawinen können schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die ungünstigen Sichtverhältnisse machen das Lesen des Geländes und damit das Anlegen einer sicheren Spur schwierig.

Allgemeine Schneesituation

Der vorhergesagte Neuschnee ist von starkem Südwind begleitet. Im ganzen Land sind um die 25 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, in den typischen Südstaugebieten können auch mehr als 50 cm Schnee fallen. Der Neu- und Triebschnee kommt auf einer unregelmäßigen Schneedecke zu liegen. Die Schneeoberfläche ist südseitig oft krustig, im schattigen Gelände dagegen pulvrig. Lokal sind auch Selbstauslösungen von mittleren Lawinen möglich.

stol

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