Mittwoch, 13. November 2019

Lawinengefahr steigt – Und es kommt noch mehr Schnee

Mit dem Neu- und Triebschnee ist die Lawinengefahr kurzfristig angestiegen. Lawinen können stellenweise durch einzelne Wintersportler ausgelöst werden und in den besonders neuschneereichen Regionen groß werden, so der grenzüberschreitende Lawinenbericht der Euregio. Wintersportler, die am morgigen sonnigen Donnerstag unterwegs sind, sollten vorsichtig sein.

Die Lawinengefahr ist nach den ergiebigen Schneefällen erheblich.
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Die Lawinengefahr ist nach den ergiebigen Schneefällen erheblich. - Foto: © shutterstock
Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. Dies betrifft vor allem Gebiete, in denen vor den Niederschlägen eine zusammenhängende Schneedecke vorhanden war. An sehr steilen Grashängen wurden in den letzten Tagen immer wieder kleine und mittlere Gleitschneelawinen beobachtet. Die Aktivität von Gleitschneelawinen wird mit zunehmender Schneemächtigkeit ansteigen", heißt es im Bericht.

24 Stunden Ruhe – Dann folgen Genuatief Nummer 2 und 3

Das Adriatief zieht am Mittwoch langsam nach Osten ab und aus Westen folgt eine Wetterbesserung. Am Nachmittag bleibt es in der Westhälfte trocken und es lockert auf, in den Dolomiten und im Pustertal hält der Schneefall noch bis zum Nachmittag an. Die Nacht verläuft überall trocken und teils klar. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen einem und 8 Grad. Ein Zwischenhoch am Donnerstag sorgt für ruhiges Wetter.




Der Donnerstag verläuft überwiegend sonnig, in einigen Tälern wie dem Pustertal sind zunächst Nebel oder Hochnebel möglich, bevor es gegen Abend hin wieder zuzieht und sich in der Nacht von Südwesten her neuer Regen und Schneefall auf das ganze Land ausbreitet.

Am Freitag regnet und schneit es wieder verbreitet und ergiebig. Die Schneefallgrenze liegt je nach Niederschlagsintensität zwischen 500 und 1100 Meter. Am Samstag geht es überwiegend bewölkt mit einigen Regen- und Schneeschauern weiter. Der Sonntag bringt wieder verbreitet Niederschläge, die Schneefallgrenze liegt um 1000 Meter. Im Vergleich zum Freitag regnet und schneit es aber nicht mehr so viel. Am Montag geht es voraussichtlich wechselhaft weiter.

vs