Montag, 26. Februar 2018

Lawinengefahr steigt erneut an

Der Hauptgrund für den erneuten Anstieg der Lawinengefahr ist der frische, leicht zu störende Triebschnee. Oberhalb von 2000 Metern herrscht im Großteil des Landes erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3.

Die Lawinengefahr ist im Großteil des Landes erneut gestiegen.
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Die Lawinengefahr ist im Großteil des Landes erneut gestiegen. - Foto: © shutterstock

Starker bis stürmischer Wind aus nordöstlicher Richtung hat Schnee verfrachtet und bildet auch weiterhin frischen Triebschnee. Dieser Triebschnee kommt häufig auf lockerem Pulverschnee oder auch auf Oberflächenreif zu liegen und ist damit sehr störungsanfällig, die tiefen Temperaturen machen den Schnee außerdem spröde. Die Häufigkeit der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhe zu. Zonen mit frischen Triebschnee müssen mit großer Vorsicht bewertet werden, die Triebschneepakete sind meist jedoch klein.

Vereinzelt kann man auch kleine spontane Lawinen nicht ganz ausschließen. Gefahrenstellen findet man vor allem in der Nähe von Graten, Rinnen und Mulden und an Geländekanten. In der oberflächennahen Altschneedecke können auf wenig begangenen Touren Schwachschichten eine Lawinenauslösung begünstigen.

Neben der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden. 

stol

stol