Mittwoch, 07. März 2018

Lawinengefahr steigt im Osten Südtirols an

In den östlichen Landesteilen wird wieder Schnee erwartet und die Lawinengefahr steigt auf die erhebliche Stufe 3. Überall geht die Hauptgefahr von den frischen Triebschneeansammlungen aus, die aufmerksam zu bewerten und zu meiden sind, warnen die Experten vom Lawinenwarndienst.

Im Osten des Landes steigt die Lawinengefahr wieder an.
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Im Osten des Landes steigt die Lawinengefahr wieder an. - Foto: © shutterstock

Die frischen Treibschneeansammlungen können vom Neuschnee verdeckt und schwer zu erkennen sein. Der Triebschnee lagert auf lockerem Schnee und ist schlecht mit der Altschneedecke verbunden. Gefahrenstellen konzentrieren sich hauptsächlich auf Grate und Scharten, Rinnen und Zonen in der Nähe von Geländekanten.

Im Tagesverlauf steigt speziell in sonnenexponierten und felsdurchsetzten Einzugsgebieten die Wahrscheinlichkeit eine Lawine auszulösen an. Zudem weisen die Experten darauf hin, dass auch spontane Lawinen möglich sind. Generell besitzt die Schneeoberfläche in den sonnenexponierten Lagen eine Kruste, teilweise ist sie auch tragend.

stol

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