Der Ausgabezeitpunkt am späten Nachmittag bleibt gleich, da der Lawinenlagebericht eine unerlässliche Informationsquelle für die Planung einer Skitour oder einer Winterwanderung bereits am Vortag bildet. In punkto Frequenz und Inhalt wird sich der neue Lawinenlagebericht aber wesentlich unterscheiden: Neu ist der Schwerpunkt des Lageberichtes, er bezieht sich nicht wie bisher auf die Situation des Ausgabetages, sondern auf die Vorhersage der Lawinengefahr für die folgenden Tage.Die Ausgabe erfolgt wie gewohnt montags, mittwochs und freitags - dazu kommt nun auch der Samstag, damit das Wochenende, an dem die meisten Wintersportler unterwegs sind, besser abgedeckt werden kann. "Im Falle eines unvorhergesehenen relevanten Anstiegs der Lawinengefahr oder bei einer sehr kritischen Lawinensituation wird täglich aktualisiert", unterstreicht Hanspeter Staffler, Direktor der Landesabteilung Brand- und Zivilschutz.Damit die Lawinengefahr leichter beurteilt und interpretiert werden kann, werden seit heuer auch typische Lawinen- bzw. Gefahrensituationen verwendet. "Ein Muster", führt der Koordinator der Lawinenexperten Günther Geier aus, "kann helfen, mit einfachen Mitteln das komplexe System der Lawinenbildung gut und leichter erkennbar zu vermitteln". Sechs "typische Situationen" stehen zur Verfügung: Neuschnee, Triebschnee, Nassschnee, Schwachschicht bzw. Schwachschichten, Gleitschnee, günstige Situation; sie stehen im Lawinenlagebericht an oberster Stelle und vermitteln damit zum Einstieg das vorherrschende Problem.Der Lawinenlagebericht ist hier zu finden.