Samstag, 05. Dezember 2020

Lawinensituation spitzt sich weiter zu: Viele Straßen gesperrt

Die Lage in Südtirol bleibt kritisch: Auch die Lawinengefahr nimmt weiter zu. Zahlreiche Straßen wurden bereits gesperrt.

Die spontane Lawinenaktivität nimmt weiter zu.
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Die spontane Lawinenaktivität nimmt weiter zu. - Foto: © Lawinenwarndienst
In Südtirol wurde der Zivilschutzstatus mittlerweile auf „Bravo“ angehoben. Die ergiebigen Niederschläge halten landesweit an.

Da immer mehr Äste und Bäume auf die Straßen fallen, ist große Vorsicht geboten. Es wird dringen empfohlen zu Hause zu bleiben. Aufgrund der Lawinengefahr und wegen umgestürzten Bäumen, wurden zahlreiche Straßen in Südtirol für den Verkehr gesperrt.



Lawinengefahr steigt

Mit Sonntag soll sich auch die Lawinensituation weiter zuspitzen. Vor allem in den Hauptniederschlagsgebieten seien unterhalb von rund 2600 Höhenmetern einzelne sehr große und vereinzelt extrem große Tallawinen möglich, so der Lawinendienst.

Mit dem Anstieg der Schneefallgrenze, steigt auch die Gefahr von Gleitschneelawinen.

Am Samstag waren in Ulten bereits 2 Lawinen abgegangen. Eine Familie musste evakuiert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Auch aus dem Passeiertal und dem Fischleintal wurden Lawinenabgänge gemeldet.

jot