Montag, 22. Mai 2017

Lebenshilfe: Personenzentriertes Arbeiten im Fokus

Die Lebenshilfe hat sich bei einer Veranstaltung vergangenen Freitag mit den Prinzipien und Aspekten des Personenzentrierten Arbeitens auseinandergesetzt und anhand praktischer Beispiele veranschaulicht. Eine zentrale Erkenntnis war, dass Inklusion Personenzentrierung voraussetzt.

Die Lebenshilfe hat sich bei einer Veranstaltung vergangenen Freitag mit den Prinzipien und Aspekten des Personenzentrierten Arbeitens auseinandergesetzt. - Foto: Lebenshilfe Onlus
Badge Local
Die Lebenshilfe hat sich bei einer Veranstaltung vergangenen Freitag mit den Prinzipien und Aspekten des Personenzentrierten Arbeitens auseinandergesetzt. - Foto: Lebenshilfe Onlus

Personenzentriertes Arbeiten basiert auf einer neuartigen Haltung und einer veränderten Wahrnehmung. Es verschiebt den Blick von den vermeintlichen Grenzen und Zwängen der Organisation hin zum unterstützungsbedürftigen Menschen. Diesen Ansatz möchte die Lebenshilfe nun verstärkt anwenden.

Dialog auf Augenhöhe

Bei der Methode der Personenzentrierung treten an die Stelle der von vermeintlichen Experten erarbeiteten Förderpläne Dialoge auf Augenhöhe, um gemeinsam herauszufinden, in welcher Form der Mensch seine Träume verwirklichen und seine Stärken in seinem jeweils eigenen Sozialraum zur Geltung bringen kann. Ermöglicht werden kann dies nur durch eine entwickelte Kultur des Zuhörens, das die Stelle des bisherigen wissenden Einredens auf die Person einnimmt. 

Mensch im Mittelpunkt

„Der Ansatz der Lebenshilfe“, so Präsident Hans Widmann anlässlich dieser Auftaktveranstaltung, „war und bleibt es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.  Personenzentriertes Arbeiten bedeutet auf die Menschen eingehen, sie immer besser kennen lernen und eine stärkenorientierte Entwicklung einleiten. Wir halten das für den einzig möglichen Weg hin zur Inklusion.“, so Widmann.

stol

stol