Freitag, 29. Januar 2016

Lebenslänglich für Tolpeit?

Hat Cleto Tolpeit (45) seine Mutter (87) getötet - und das vorsätzlich? Wie die Staatsanwaltschaft zum Blutbad von St. Lorenzen hat durchblicken lassen, könne im Falle einer Anklage die Forderung nur auf „lebenslänglich“ lauten.

Cleto Tolpeit bei der Haftprüfung.
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Cleto Tolpeit bei der Haftprüfung. - Foto: © STOL

Um den Geisteszustand von Tolpeit und dem Zeitraum zwischen Bluttat und Verständigung der Carabinieri drehen sich die Ermittlungen im Fall der in ihrerer Wohnung mit 20 Messerstichen getöteten Irma Denicolò (STOL hat berichtet). 

Ein Streit über ein Würstchen im Kühlschrank der gemeinsamen Wohnung soll den überzeugten Vegetarier und Umweltschützer am Sonntagnachmittag zum Mord bewogen haben. 

Ein Vorsatz für die Bluttat scheint derzeit nicht gegeben. Antworten auf die Fragen der Ermittler könnte nur der mutmaßliche Täter selbst geben.
Bei der Haftprüfung am Montag hatte Tolpeit vom Recht Gebrauch gemacht, die Aussage zu verweigern (STOL hat berichtet)

Die Untersuchungen an der Leiche des Opfers wurden indes abgeschlossen. Irma Denicolò wird am Samstag in St. Lorenzen beerdigt. 

stol/em

stol