Montag, 20. Februar 2017

Lebenslängliche Haft für Mafia-Anschlag in Florenz bestätigt

Der italienische Mafia-Boss Francesco Tagliavia ist wegen eines Anschlags in Florenz mit fünf Todesopfern im Jahr 1993 letztinstanzlich zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden.

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Dies entschied am Montag das Oberste Gericht in Rom. Belastet wurde Tagliavia von dem abtrünnigen Mafioso Gaspare Spatuzza, der mit der Justiz zusammenarbeitet, wie italienische Medien berichteten.

Bei der Explosion einer Autobombe im historischen Zentrum von Florenz waren unter anderem zwei Kinder ums Leben gekommen. Ein Teil der weltberühmten Uffizien wurde zerstört.

Die Accademia dei Georgofili, die erste agrarwissenschaftliche Akademie der Welt, und der ebenfalls zerstörte Pulci-Turm wurden nach alten Plänen wiedererrichtet. Die Mafia wollte mit dem Anschlag die staatliche Offensive gegen das organisierte Verbrechen zum Stillstand bringen.

apa

stol