Von der Idee zum Einzug der ersten Bewohner hat es 15 Jahre gedauert: Eine Wohnanlage nach dem Modell des Mehrgenerationenhauses, aufgebaut auf gemeinschaftliches Zusammenleben und gegenseitiger Hilfe. Bewohner sollen sich wohlfühlen und möglichst lange selbstbestimmt und autonom wohnen können.<BR /><BR />„Unser Wunsch ist es, dass hier gute Nachbarschaft ins Leben gerufen, aktiviert und gelebt wird“, betonte Heiner Schweigkofler bei der Eröffnungsfeier. Schweigkofler ist Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung St. Elisabeth. Die Stiftung zeichnet zusammen mit der Diözese Bozen-Brixen, der Caritas, der Stiftung Liebenau, dem DIUK, den Eucharistinern und der Gemeinde Meran verantwortlich für das Wohnprojekt.<BR /><BR />„Wir hoffen, dass die Lebensräume Meran in Südtirol als Modell dafür dienen, wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter gelingen kann“, bekräftigt die Stiftungsleitung.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="781430_image" /></div> <BR /><BR />Auch Landesrätin Waltraud Deeg zeigte sich erfreut über das gelungene grenzüberschreitende Projekt und hofft, dass das Modell in Südtirol Schule machen wird. Die Finanzierung der Wohnanlage wird zur Gänze von den kirchlichen Organisationen getragen.<BR /><BR />Bürgermeister Dario Dal Medico ist stolz ein solches Vorzeigeprojekt in Meran zu haben und wünscht den Menschen, die hier wohnen und einziehen werden ein glückliches und zufriedenes Zusammenleben.<BR /><BR /> Bischof Ivo Muser bezeichnete die Lebensräume als einen Ort der guten Worte, der für Jung und Alt, unterschiedliche Generationen und Sprachgruppen: „Möge dieses Haus mit wirklichem Leben gefüllt werden“.<BR /><BR /><b>Lebensräume Meran</b><BR /><BR />Für die Wohnanlage gilt der Grundsatz: 2/3 der Bewohner sollen über 65 Jahre alt sein und 1/3 jüngere Mieter. Die ersten Mieter sind im April eingezogen, 7 Wohnungen sind bereits vermietet.<BR /><BR />Koordinatorin Ingrid Hölzl ist überzeugt, dass die Lebensräume zu einem Ort der Gemeinschaft und der Begegnung zwischen den Generationen werden und ist offen für alle. Was es braucht ist die Bereitschaft sich in die Gemeinschaft einzubringen.<BR /><BR /><b>Gemeinschaftsprojekt</b><BR /><BR />Lebensräume ist eine gemeinschaftsfördernde und auf Nachbarschaftshilfe ausgelegte Wohnanlage. Ein Projekt der kirchlichen Organisationen, der Stiftung St. Elisabeth, der Diözese Bozen-Brixen, der Caritas, der Stiftung Liebenau, dem DIUK, den Eucharistinern und der Gemeinde Meran verwirklicht wurde.<BR /><BR />Die Baukosten inklusive der Einrichtungen betragen rund 10 Millionen Euro. Die Gemeinde Meran hat für den Bau des Kindergartens 1,3 Mio Euro beigesteuert und sich das Oberflächenrecht für 60 Jahre gesichert.<BR /><BR /> Eine Wirkungsstätte von Caritas, die Eucharistiner Kirche, ein für Veranstaltungen geeigneter Mehrzwecksaal, der große Park mit Grünflächen, der tagsüber auch öffentlich zugänglich ist, gehören ebenso zur Wohnanlage.<BR /><BR /><b>Technische Daten</b><BR /><BR />Kubatur insgesamt: 12.800 Kubikmeter Wohnungen: 23 barrierefreie Mietwohnungen, Klimahaus-B-Standard, aufgeteilt auf 2 Wohngebäude mit insgesamt 1500 Quadratmeter Bruttofläche Neubau: 7 Zweizimmerwohnungen, für Senioren der Gemeinde Meran Renoviertes Gebäude: 7 Zweizimmer- und 5 Dreizimmerwohnungen, 3 Wohneinheiten über das Wohnprojekt Caritas-Domus, Büro Koordinatorin Landeskindergarten: 600 Quadratmeter Bruttofläche Caritas-Dienst für Menschen mit Beeinträchtigung: 150 Quadratmeter Gemeinschaftsräume Mehrgenerationenhaus: 300 Quadratmeter Stellplätze Tiefgarage: 50 Baukosten inklusive Einrichtung: 10 Millionen Euro