Auf die Präsenz von Legionellen im Wasser machen der Gesundheitsbezirk Bozen und der Hygienedienst aufmerksam. Die Desinfizierung sei bereits im Gange. Die Höchst-Temperatur des Wassers sei auf über 55 Grad Celsius erhöht worden, heißt es in einem Schreiben.Deshalb solle man vorsichtig sein beim Aufdrehen der Wasserhähne, um nicht Verbrühungen zu riskieren. Gefährlich sei es nicht, das Wasser zu trinken, sondern das Einatmen von Wassertröpfchen. Der Hygienedienst verordnet kein Verbot, zu duschen. Keineswegs solle man aber Mikropartikel von kontaminiertem Wasser inhalieren.Der Präsident des Wohnbauinstituts, Heiner Schweigkofler, weist darauf hin, dass solche Legionellen immer wieder mal im Trinkwasser von WOBI-Wohnungen auftauchten. Mit Thermoschock erfolge die Desinfizierung – indem man heißes Wasser für längere Zeit laufen lasse. Danach würden erneut Kontrollen durchgeführt. Sämtliche betroffenen Mieter wurden über die Präsenz von Legionellen informiert. Entsprechende Info-Schreiben wurden angebracht. Die Aufregung ist groß.D/hof