Davon gehen 62,2 Millionen Euro an die 9.000 Staatslehrer und 30,3 Millionen Euro an 4.250 Lehrer beim Land sowie das Kindergartenpersonal.<BR /><BR />Am Sitz der Landesabteilung Personal in Bozen haben die Vertretungen der Gewerkschaften und der öffentlichen Delegation gestern mit der ersten Verhandlungsrunde für die realen Lohnerhöhungen begonnen, die das Bildungspersonal und das pflegende Personal (bereits erfolgt) als einzige im öffentlichen Dienst erhalten.<BR /><BR />Im Topf sind 330 Mio. Euro für drei Jahre, also für heuer 110 Mio. Euro. 90 Mio. Euro waren für reine Lohnerhöhungen vorgesehen, zehn für die Angleichung der Gehälter der Staatslehrer an Grund-, Mittel- und Oberschulen an jene der Landeslehrer an Berufs- und Musikschulen. Mit weiteren zehn sollen besondere Leistungen (z.B. Klassenlehrer) vergütet werden.<BR /><BR />„Zumal es darum geht, dass für jedes Vollzeitäquivalent im Schnitt 400 Euro brutto mehr bezahlt werden sollen, fließen in die reinen Lohnerhöhungen etwas mehr als 90 Mio. Euro“, sagt der Leiter der Verhandlungsagentur, Hermann Troger. Genau sind es 92,5 Mio. Euro, die gestern anhand der Mitarbeiterzahl an die beiden Bereiche zugewiesen wurden. 8.990 Vollzeitäquivalente sind es bei den Staatslehrern, auf die 62,2 Mio. Euro entfallen.<h3> „Staatslehrer denken an gestaffelte Lösung“</h3>4250 sind es im Kindergarten, bei den Landeslehrern, Mitarbeitern in der Integration und Schulpädagogen, weshalb dieser Gruppe 30,3 Mio. Euro zugeteilt werden. Die Gewerkschaften bei den Mitarbeitern des Landes wollen angeblich jedem gleich viel zuweisen. „Wir bei den Staatslehrern denken eher an eine gestaffelte Lösung nach Dienstalter“, sagt Hubert Kainz (SGB/CISL).<BR /><BR />Die Stimmung sei gut und jedem bewusst, dass man zügig arbeiten muss, damit der Vertrag bis Ende März abgeschlossen wird und die Erhöhungen ab Jänner ausbezahlt werden. „Wir haben urgiert, dass die Treffen nicht alle zwei Wochen, sondern öfters einzuberufen sind – was zugesagt wurde“, sagt Kainz.<BR /><BR />Am Freitag finden drei technische Arbeitstische für den Landesbereich statt, am Montag folgt jener für die Landeslehrer. Einberufen wurden sie von Bildungsdirektor Gustav Tschenett. Es soll über normative Anpassungen und nochmals über Geld beraten werden, so die Gewerkschaften.