„Wir müssen die Befragung aus organisatorischen Gründen auf die Tage ab dem 1. Dezember verschieben“, sagt Hubert Kainz, Chef der größten Lehrergewerkschaft. Bis die Meinungserhebung, die CISL und ASGB gemeinsam durchführen wollen, startet, wird eine eigene Plattform aufgebaut. Derzeit werden die Mitglieder über die aktuelle Situation informiert. <BR /><BR />„Dann erhalten sie einen Link, über den sie ihre Meinung abgeben können“, so Kainz. Die Fragestellung sei noch in Ausarbeitung, heißt es bei CISL und ASGB. „Zumal anscheinend alles daran hängt, werden wir wohl ausloten, ob die Bereitschaft besteht, die Protestmaßnahmen auszusetzen, damit Verhandlungen starten können“, meint Kainz. <h3> Schulsekretariate sollen aufgewertet werden</h3>Die Rückmeldungen seien sehr unterschiedlich. „Es gibt jene, die Ja zu Verhandlungen sagen, weil ein schöner Batzen Geld auf dem Tisch liegt und es sich um einen ersten Schritt handelt, auf den weitere mit der jährlichen Inflationsanpassung folgen“, so Kainz. <BR /><BR />Schulsekretariate sollen aufgewertet, eine Studie zur gestiegenen Komplexität und Belastung im Bildungswesen erstellt werden. „Aber es gibt auch jene, die das Vertrauen in die Landesregierung verloren haben.“ Allemal gebe die Meinungserhebung auch Aufschluss darüber, ob das Angebot reicht, um Verhandlungen aufzunehmen oder „meilenweit von den Vorstellungen“ entfernt ist.<BR /><BR /><embed id="dtext86-72258896_quote" /><BR /><BR />Und was möchte Kainz? „Wir geben keine Meinung vor, doch sind wir Gewerkschaften dazu da, zu verhandeln. Sollten die Verhandlungen in die falsche Richtung gehen, können wir immer noch aufstehen und zu unseren Protestmitteln greifen.“