Sie räumt ein, dass sich in finanzieller Hinsicht im letzten Jahr viel getan habe. „Das war ein ordentlicher Schritt nach vorne“, so Perger. Noch sei aber die Zulage für Klassenvorstände und Tutoren nicht unter Dach und Fach. Zudem fehle es an Ressourcen für Integration. Angekündigt war, dass alle Lehrer an Brennpunktschulen besser bezahlt würden. Das Geld reiche aber nur für eine kleine Besserstellung für die Klassenlehrer. <BR /><BR />„Deshalb erhalten wir Rückmeldungen, dass im letzten Jahr ergriffene Maßnahmen an vielen Schulen fortgesetzt werden könnten. Die Frage ist, in welchem Ausmaß“, sagt Perger. Sie legt Wert auf die Feststellung, dass es manche Maßnahmen durchaus nicht nur aus Protest aufrechterhalten würden, sondern einfach, weil es „gut für die Schule“ sei. Diese sei in den letzten Jahren von Projekten und externen Experten geradezu geflutet worden. Das letzte Schuljahr habe gezeigt, dass Unterricht mit weniger Projekten, Ausflügen und auswärtigen Experten „ruhiger, konzentrierter und strukturierter“ abgelaufen sei. <BR /><BR />Viele Schulen hätten Maturaklassen privat auf Reisen geschickt. „Alle Schüler sind volljährig und ziehen es vor, nicht von Lehrern von einem Museum ins andere geschleppt zu werden.“