Die Leiche der Frau wurde von Tauchereinheiten der Feuerwehr in der Gemeinde Zelo Buon Persico in der lombardischen Provinz Lodi geborgen. Mit DNA-Tests wollen die Ermittler jetzt herausfinden, ob es sich bei der Leiche um die Vermisste handelt. <BR /><BR />Wegen des Verschwindens der Frau wurde vor 3 Wochen der Salvadorianer Pablo Heriberto Gonzalez Rivas, der Lebensgefährte der Vermissten, festgenommen. Der 48-Jährige gestand zwar den Ermittlern, dass die Frau tot sei, bestritt jedoch, dass er sie ermordet habe. Nataly sei angeblich als Folge eines „erotischen Spiels“ gestorben, berichtete er. Als er bemerkte, dass die Frau nicht mehr atmete, sei er in Panik geraten. Er habe die Leiche in eine Tasche verpackt und sie in einen Abgrund nahe Cassano d´Adda bei Mailand geworfen. Die Ermittler hatten jedoch vermutet, dass der Mann die Leiche in den Fluss Adda geworfen habe. Er hatte keine klare Angaben zum Ort gemacht, an dem er die Leiche entsorgt hatte. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1135638_image" /></div> <BR /><BR />Sechs Tage lang hatte Gonzalez Rivas so getan, als sei nichts geschehen, erst am 31. Jänner meldete er seine Partnerin bei den Carabinieri als vermisst. Wahrscheinlich aber deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt das Verschwinden der Frau bereits von dem Kardiologen, bei dem Jhoanna als Babysitterin arbeitete und der sie in letzter Zeit als besonders „verstört“ beschrieben hatte, bei den Carabinieri angezeigt worden war.<BR /><BR />Bei seiner Vernehmung hatte der 48-Jährige versucht haben, die Ermittlungen in die falsche Richtung zu lenken, indem er Andeutungen über Selbstmordgedanken der Partnerin und ihrer Sorgen hinsichtlich der Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung machte. Die Einzimmerwohnung, in der das Paar lebte, wurde gründlich auf Blutspuren durchsucht. Mehrere Gegenstände, darunter ein PC, wurden konfisziert und werden derzeit von den Ermittlern geprüft.