<BR />Die Suchaktion führte jedoch zu keinen Resultaten. Die Auskunft, die der inzwischen festgenommene Lebensgefährte über den angeblichen Ort geben konnte oder wollte, sind zu vage. So beschlossen Carabinieri und Feuerwehrleute am Montag, die Suche einzustellen.<h3> Hat er die Tasche mit der Leiche in den Fluss geworfen?</h3>Der Täter hatte bei seiner Vernehmung zugegeben, die Leiche am Nachmittag des 25. Jänner in einen Graben in der Gegend von Cassano d'Adda geworfen zu haben, es besteht aber der Verdacht, dass er sie in den Fluss Adda geworfen hat, wo die Strömung sehr stark ist. Die tagelange Suche in der weitläufigen Gegend zwischen Inzago und Treviglio, auch mit Hilfe von Drohnen, verlief ergebnislos. Die Feuerwehrteams kontrollierten das Wasser des Flusses Adda und des Muzza-Kanals, die angrenzenden Gräben und das umliegende Land. Eine Stelle des Flusses konnten die Taucher wegen der starken Strömung nach den heftigen Regenfällen dieser Tage nicht erreichen. <BR /><BR /><embed id="dtext86-68547601_gallery" /><BR /><BR />Auch wenn die Suche der Leiche eingestellt wurde, gehen die Auswertungen des Mobiltelefons und des Computers, sowie der Spuren in der Einzimmerwohnung des Paares in Mailand weiter. Die Staatsanwaltschaft sucht nach Details um herauszufinden, ob Gonzalez Rivas den Mord an der 40-jährigen Frau geplant hatte. Der inhaftierte Salvadorianer behauptet, Quintanilla sei bei einem erotischen Spiel versehentlich ums Leben gekommen, er habe sie nicht töten wollen.<h3> Vermisstenanzeige erst 6 Tage nach dem Verschwinden</h3>Sechs Tage lang tat Gonzalez Rivas so, als sei nichts geschehen, erst am 31. Jänner meldete er seine Partnerin bei den Carabinieri als vermisst.Wahrscheinlich aber deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt das Verschwinden der Frau bereits von dem Kardiologen, bei dem Jhoanna als Babysitterin arbeitete und der sie in letzter Zeit als besonders „verstört“ beschrieben hatte, bei den Carabinieri angezeigt worden war.<BR /><BR />Bei seiner Vernehmung soll der 48-Jährige versucht haben, die Ermittlungen in die falsche Richtung zu lenken, indem er Andeutungen über Selbstmordgedanken der Partnerin und ihrer Sorgen hinsichtlich der Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung machte. Die Carabinieri prüfen auch die letzte Nachricht der Babysitterin, die in der Nacht vom 24. auf den 25. Jänner um 24.39 Uhr an eine Freundin geschickt wurde. Es besteht der Verdacht, dass Nataly zu diesem Zeitpunkt bereits tot war und die Whatsapp-Botschaft von ihrem Partner versendet wurde.