Mittwoch, 19. Dezember 2018

Leichnam von Antonio Megalizzi in Trient angekommen

Am Dienstagabend ist der Leichnam des Trientner Journalisten Antonio Megalizzi in Trient angekommen.

Der Leichnam ist am Dienstagabend in Rom angekommen. - Foto: Ansa
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Der Leichnam ist am Dienstagabend in Rom angekommen. - Foto: Ansa

Der Leichnam des beim Attentat in Straßburg tödlich verletzten Mannes war von Frankreich nach Italien überstellt und in Rom am Militärflughafen Ciampino von Staatspräsident Sergio Mattarella sowie dem Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti in Empfang genommen worden.

Mit an Bord des Airbus A319 waren Vater Domenico sowie die Freundin des Toten, Luana Moresco. Trauergottesdienst und Beerdigung sollen am Donnerstag in Trient erfolgen.

Das Flugzeug landete kurz vor 16 Uhr. Eingehüllt in eine Trikolore wurde kurz darauf der Sarg mit dem Leichnam des 29-jährigen Trentiner Journalisten herausgetragen. Neben Mattarella und Fugatti war auch der Minister für die Beziehungen zum Parlament, der Trentiner 5-Sterne-Exponent Riccardo Fraccaro, anwesend.

Gemeinsam beteten sie am Sarg des Ermordeten, bevor dieser im Leichenwagen gegen 16.30 Uhr den Flughafen und in Folge Rom in Richtung Trentino verließ. In Trient wurde er am Abend von Bischof Lauro Tisi in Empfang genommen und direkt in die Kirche Cristo Re gebracht, in dem Stadtviertel Trients, in dem Antonio Megalizzi aufgewachsen ist.

Die Leichenkapelle wird auf Wunsch der Hinterbliebenen ununterbrochen geöffnet bleiben bis zum Trauergottesdienst, so dass Freunde und Bekannte Abschied nehmen können. Der Trauergottesdienst wird voraussichtlich am Donnerstag Nachmittag stattfinden.

Megalizzi war bekanntlich beim Attentat in Straßburg von einem Schuss in den Kopf getroffen worden. Seine Überlebenschancen standen von Anfang an schlecht. Vergangenen Freitag erlag er im Krankenhaus dann seinen schweren Verletzungen. Nicht geschafft hat es auch sein Freund Barto Pedro Orent-Niedzielski, der am Sonntag ebenfalls seinen Verletzungen erlag.

Die Journalistenkammer in Trient hat dem getöteten Journalisten posthum einen Gedenkausweis mit dem Datum des Anschlags in Strassburg ausgestellt.

Foto: Ansa

Foto: Ansa

D/ih/stol

stol