Die Hauptrolle spielte ein Handwerker aus Villanders, der auf dem Friedhofsparkplatz in der Galizien-Zone mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt war. <BR /><BR />„Augenzeugen haben uns verständigt und eine Streife ist hingefahren“, berichtet der Kommandant der Stadtpolizei, Roland Pichler. Bei der Ankunft stellten die Beamten rasch fest, dass der Mann wohl zu viel getrunken hatte. Im Kofferraum seines Fahrzeuges befand sich zudem eine Bierkiste; mehrere Flaschen waren leer. <BR /><BR />„Wir haben ihn aufgefordert einen Alkoholtest zu machen“, erzählt Pichler, doch der Mann verweigerte ihn. Auch die wenig später eingetroffenen Carabinieri konnten den Mann nicht dazu überreden. „Da war nichts zu machen. Er ist einfach weggegangen“, erzählt Pichler. Einen Alkoholtest zu verweigern bleibt nicht ohne strafrechtlicher Konsequenzen: „In so einem Fall gibt es automatisch eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer“, erklärt der Kommandant. <BR /><BR />Damit war die Geschichte aber noch nicht zu Ende. Nachdem sich der Mann entfernt hatte, fiel er in einigen Lokalen der Umgebung unangenehm auf, sodass neuerlich die Stadtpolizisten anrücken mussten. Zugleich wurde auch das Rote Kreuz verständigt, das den Handwerker ins Krankenhaus einliefern wollte. „Auch dagegen hat er sich gewehrt“, sagt Pichler. <BR /><BR />Schlussendlich wurden Verwandte in seinem Wohnort Villanders kontaktiert. Von diesen war aber niemand bereit, den Mann in Leifers abzuholen. Die Heimreise trat er dann mit einem Einsatzfahrzeug des Weißen Kreuzes an. „Gegen Bezahlung, wie mir berichtet wurde“, sagt Pichler. Die weiteren Ermittlungen des Stadtpolizei dauern noch an.