Donnerstag, 02. Mai 2019

Leisere Helikopter: Möwe kracht durch Windschutzscheibe

Fortschritt ist nicht immer was Gutes: Weil die Hubschrauber immer schneller und leiser werden, kann es passieren, dass Vögel ihnen nicht mehr rechtzeitig ausweichen können - und damit auch mal mit ihrem Leben bezahlen.

Der Innenraum des Helikopters war voller Blut. - Foto: Facebook
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Der Innenraum des Helikopters war voller Blut. - Foto: Facebook

So geschehen am Montag in Italien: Während eines Fluges der HEMS Akademie (HEMS steht für Helicopter Emergency Medical Service und ist weltweit das erste integrierte Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten, Notärzte und Rettungsassistenten im Luftrettungsdienst mit Niederlassungen in 20 Ländern) krachte eine Möwe durch die Frontscheibe eines Helikopters.

Das Tier hatte keine Chance, der Innenraum des Helikopters wurde mit Blut bespritzt.

„Früher konnten Vögel den Helikoptern leicht ausweichen, da sie langsamer flogen als heute, lauter und auch leicht zu sehen waren. Heute trifft das nicht mehr zu, die Helikopter fliegen immer schneller und sind aufgrund neuer Techniken leiser geworden. Das gekoppelt mit den immer häufiger werdenden Nachtflügen hat die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einem Vogel stark erhöht“, heißt es auf Facebook.

stol

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