Für die Angehörigen sind es Stunden großer Sorge. Die Suchaktion wurde am Mittwochnachmittag bis auf Weiteres eingestellt. Die Suche zwischen den Trümmern ist beendet, wie die Carabinieri mitteilen. Grund dafür ist die Annahme der Einsatzkräfte, dass der Vermisste – sollte er sich am Brandort befunden haben – aufgrund der enormen Hitze des Feuers verbrannt bzw. verkohlt sein könnte.<BR /><BR />Weitere Untersuchungen sollen klären, ob sich unter den Trümmern am Brandgeschehen möglicherweise menschliche Spuren befinden.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/grossbrand-am-ritten-stadel-wird-raub-der-flammen-sieben-rinder-gerettet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, kam es zu dem Brand in der Nacht auf Mittwoch. Der Alarm wurde gegen ein Uhr nachts ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der Stall bereits vollständig in Flammen. <BR /><BR />Durch den raschen Einsatz der Feuerwehren konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Teile des Gebäudes ausbreitete. Nichtsdestotrotz zerstörten die Flammen einen großen Teil des Gebäudes, der sowohl als Heustadel als auch als Stall genutzt wurde. Sieben Rinder konnten gerettet werden, für die Hühner kam hingegen jede Hilfe zu spät – bei dem Feuer kamen rund 3.000 ums Leben. <BR /><BR />Die Löscharbeiten und die anschließenden Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren von Lengstein, Klobenstein, Barbian, Waidbruck und Klausen sowie die Berufsfeuerwehr Bozen.<BR /><BR />Die Familie Unterhofer ist auf die Produktion von Freilandeiern spezialisiert, die an zahlreiche Betriebe in Südtirol geliefert werden.