Samstag, 30. Januar 2016

Letztes Geleit für Mordopfer Irma Denicolò

In Würde und liebevollem Gedenken ist Irma Denicolò am Samstagnachmittag in St. Lorenzen zu Grabe getragen worden. Die 87-Jährige war angeblich nach einem Streit mit ihrem Sohn Cleto Tolpeit am vergangenen Sonntagabend ermordet worden.

Irma Denicolò wird zu Grabe getragen.
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Irma Denicolò wird zu Grabe getragen.

Eine Beerdigung ist immer ein schwerer Gang - für Familie, Verwandte und Freunde. Um so schwerer muss es für die Angehörigen und Bekannten von Irma Denicolò sein. Immerhin wurde die 87-Jährige gewaltsam aus dem Leben gerissen. 

Am vergangenen Sonntagnachmittag war sie angeblich nach einem Streit mit ihrem Sohn Cleto (45), dem jüngsten von drei Kindern, mit über 20 Messerstichen getötet worden (STOL hat berichtet)

Der letzte Gang: Irma Denicolòs Sarg wird begleitet von Trauernden zur Beerdigung gebracht. - Foto: Dlife  

Am Donnerstag war der Leichnam der 87-Jährigen freigegeben worden. Am Samstag fand in der Pfarrkirche von St. Lorenzen der Abschiedsgottesdienst mit anschließender Beisetzung im Ortsfriedhof statt. 

Nun hofft die erschütterte Dorfgemeinschaft – allen voran die Familie, in Ruhe trauen zu können und die schrecklichen Ereignisse hinter sich zu lassen. 

Bedächtiges Schweigen: Immer noch erschüttert nahm die Bevölkerung von St. Lorenzen auch vor der Kirche stehend von Irma Abschied. - Foto: STOL

Tolpeit sitzt weiter ein

Celto Tolpeit selbst sitzt derzeit im Bozner Gefängnis ein. Seine Rechtsanwälte Flavio Moccia und Angelo Polo plädieren auf eine teilweise Unzurechnungsfähigkeit. Die Staatsanwaltschaft hatte durchblicken lassen, die Forderung für das Strafmaß könne im Falle einer Anklage auf „lebenslänglich“ lauten (STOL hat berichtet).

stol

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