Die Klausur findet im Kulturzentrum Mairania in der Cavourstraße statt.<BR /><BR />„Es geht darum, die Investitionen und Initiativen für nächstes Jahr zu definieren, ohne den nächsten Bürgermeister und die nächste Stadtregierung zu beengen“, sagt Finanzstadtrat Nerio Zaccaria. Während er genau verstehen wolle, wo die „kritischen Punkte beim Gemeindepersonal, Haushalt und Investitionen liegen“, hat <b>Bürgermeister Dario Dal Medico</b> kein spezielles Anliegen, das er untergebracht sehen will. „Das ist eine ganz normale Klausur wie jedes Jahr“, sagt er kurz und knapp. Die Liste von Vizebürgermeisterin Katharina Zeller ist hingegen sehr lang.<BR /><BR />Aber der Reihe nach:<b> Finanzstadtrat Nerio Zaccaria </b>meint: „Ich muss wissen, wie viele Leute in Pension gehen. Welche Mehrausgaben uns ins Haus stehen mit der landesweiten Gehälteranhebung für Führungskräfte. Wir haben nicht einen sonderlich großen finanziellen Spielraum beim Haushaltsvoranschlag für 2025. Für 2024 waren es rund 8,5 Mio. Euro. Erst mit dem Haushaltsüberschuss Ende April kamen gut 20 Mio. Euro für die Investitionen“, sagt Zaccaria. <BR /><b><BR />Vizebürgermeisterin Katharina Zeller</b> geht heute hingegen mit einer langen Liste an Projekten und Anliegen in die Klausur. „Es ist der letzte Moment, Sachen abzuschließen, weiterzubringen oder aufzugleisen. Wir haben Sachen in den Schubladen, die auf Umsetzung warten. Diese Zeit gilt es zu nutzen. Denn trotz Wahlkampf arbeitet die Verwaltung der Gemeinde ja weiter. Wir müssen weitermachen, damit der neue Gemeindeausschuss Initiativen und Projekte vorfindet“, sagt Zeller.<BR /><BR />Zeller will den städtebaulichen Wettbewerb zur Neugestaltung bzw. Aufwertung des Areals um den Hauptbahnhof endlich umgesetzt wissen. „Wenn wir den haben, können wir endlich an die Umsetzung von wichtigen Einrichtungen wie Kindergarten, Sporthalle, Nahversorgung und Dienstleistungen gehen. Auch wichtig für die Aufwertung ist die Fußverbindung über die Meinhardstraße ins Zentrum“, zählt Zeller auf.Zudem pocht sie auf die Neugestaltung und Aufwertung von Kornplatz und Meinhardstraße. „Die Projektierung ist bereits finanziert“, fügt sie hinzu.<BR /><BR />Und dann kommt fast schon ein Herzensanliegen der Vizebürgermeisterin, die Projektierung zur Erweiterung der Rockarena. „Da bekommen wir eine Finanzierung von 65 Prozent vom Land. Ich möchte einfach nicht, dass wir hier schon wieder nach der Standseilbahn Geld nach Bozen zurückschicken“, sagt sie. Zudem fordert sie eine Aufwertung der Bushaltestellen und die Umsetzung des einheitlichen Grünschnitt-Konzepts. „Und hier brauche ich zusätzliches Budget für die fachgerechte Pflege der Biodiversitätsbeete“, so Zeller. Für diese hatte sie im Sommer Kritik der Civica geerntet.