Mittwoch, 07. Oktober 2015

Liam (5) ist definitiv nicht an Meningitis gestorben

Der Sanitätsbetrieb teilt in einer Aussendung mit, dass nach dem Tod des fünfjährigen Buben aus Meran das Autopsie-Ergebnis zwar noch ausstehe, dass aber Meningitis als Todesursache definitiv ausgeschlossen werden könne. Für seine Angehörigen und die Kinder des Kindergartens Regina Elena in Sinich bestehe keinerlei Gefahr.

Der kleine Liam hatte den Kindergarten Regina Elena in Meran/Sinich besucht.
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Der kleine Liam hatte den Kindergarten Regina Elena in Meran/Sinich besucht.

Bezugnehmend auf den plötzlichen Tod des kleinen Liam in der Nacht auf Samstag in der Universitätsklinik Verona teilt der Sanitätsbetrieb am Mittwoch mit, dass das Ergebnis der Autopsie, die in Verona durchgeführt wurde, noch ausständig ist und voraussichtlich erst in rund zehn bis vierzehn Tagen vorliegen wird.

Auf jeden Fall konnte aber in Erfahrung gebracht werden, dass es sich um keine Meningitis (Hirnhautentzündung) handelte. Es sind somit keine Vorsichtsmaßnahmen für die Angehörigen und Menschen im Umfeld des verstorbenen Kindes notwendig.  

Die Direktion des Sanitätsbetriebes spricht in der Aussendung der Familie ihr aufrichtiges Beileid aus und ersucht zugleich die Medien um Verständnis, dass weitere Details zum Krankheitsverlauf dem Datenschutz unterliegen. Aus diesem Grunde können daher die Autopsie-Ergebnisse auch nach deren Eintreffen nicht ohne ausdrückliche Einwilligung der Angehörigen veröffentlicht werden.  

stol