Ausgenommen seien der internationale Flughafen der Hauptstadt, ein Provinzflughafen sowie die drei wichtigsten Grenzübergänge, hieß es in einer Sonntagnacht veröffentlichten Erklärung. In Liberia hatten sich zuvor auch zwei Helfer aus den USA mit dem Virus angesteckt. Alle Ein- und Ausreisenden an den noch offenen Flughäfen und Grenzübergängen müssten sich strikten Kontrollen unterziehen, erklärte Sirleaf.Außerdem wurden alle öffentlichen Versammlungen verboten – dies betreffe auch Demonstrationen sowie Konzerte und andere Spektakel. Für alle der besonders betroffenen Gemeinden gelte eine strenge Quarantäne.Seit dem ersten Ebola-Toten zu Jahresbeginn in Guinea breitet sich die Seuche auch in Liberia und Sierra-Leone immer weiter aus. Inzwischen wurde auch in Freetown, der Hauptstadt von Sierra-Leone, der erste Tote gemeldet, in Liberia steckten sich inzwischen auch ein 33-jähriger Arzt aus den USA sowie eine US-Missionarin an, die für die Desinfektion von Schutzanzügen in einem Krankenhaus der Hauptstadt Monrovia zuständig war. apa/afp