Mittwoch, 10. Mai 2017

Libyens Küstenwache griff 300 Bootsflüchtlinge auf

Ein Schiff der libyschen Küstenwache hat am Mittwoch mehr als 300 Bootsflüchtlinge aufgegriffen, die in internationalen Gewässern in Seenot geraten waren.

Archivbild
Archivbild - Foto: © APA/AFP

Die Schiffsinsassen wurden zurück nach Tripolis gebracht, wie Medien berichteten. Demnach ist das Schiff aus Libyen nach einem Hilferuf eines Migranten von der italienischen Küstenwache eingeschaltet worden.

Italien und Libyen hatten im Februar ein Abkommen zur Bekämpfung der illegalen Migration und des Menschenhandels abgeschlossen. Demnach sollen die libysche Küstenwache und der Grenzschutz im Kampf gegen illegale Einwanderung unterstützt werden. Dafür sollen italienische Sicherheitskräfte die libysche Küstenwache und Grenzpolizei ausbilden.

Das Abkommen aus acht Punkten sieht auch vor, dass die libysche Grenze im Süden, über die viele Migranten aus Afrika auf dem Weg in Richtung Europa kommen, besser geschützt werden soll. Zudem soll Rom die Finanzierungen für Programme zur Förderung des Wirtschaftswachstums entwickeln.

apa/dpa

stol