Sonntag, 12. April 2020

Licht am Ende des Tunnels in Italien

In Italien hat der Zivilschutz am Ostersonntag 431 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. So niedrig war der Anstieg seit längerem nicht gewesen. Insgesamt starben in dem Land seit Februar 19.899 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit, wie die Behörde in Rom mitteilte.

156.000  Menschen wurden in Italien positiv auf das Virus getestet.
156.000 Menschen wurden in Italien positiv auf das Virus getestet. - Foto: © pexels.com
Die Gesamtzahl der Infizierten stieg moderat auf 156.363 Fälle (plus gut 4000). Dazu erläuterte ein Experte, dass Italien zuletzt auch die Zahl der Abstriche gesteigert habe.

Dies spiele hier eine Rolle. Insgesamt gebe es weiter positive Signale. Über 34.000 Menschen gelten inzwischen als wieder gesundet.

Der Druck auf die Intensivstationen habe weiter nachgelassen, sagte der Chef des Zivilschutzes, Angelo Borrelli, bei seiner täglichen Pressekonferenz.

In der norditalienischen Lombardei äußerten sich die Verantwortlichen am Sonntag dennoch weiterhin besorgt: Die Lage sei noch immer nicht stabil, hieß es.

In der Lombardei war die aktuelle Virus-Welle im Februar erstmals aufgefallen. Dort gibt es in Italien mit Abstand die größte Zahl der Opfer – nämlich gut 10.600 – und der Infizierten im Vergleich zu anderen Regionen.

In Italien gilt ein strenges Maßnahmenpaket im Kampf gegen die Corona-Krise mit Ausgangsverboten und Betriebsschließungen noch bis zum 3. Mai.

dpa