<BR /><BR />Zu dem Vorfall kam es auf der Höhe der Gemeinde Marter, auf einem Abschnitt der Staatsstraße Valsugana, auf dem die beiden Fahrspuren von einer Leitplanke getrennt sind. <BR /><BR />Aus ungeklärter Ursache war ein roter Fiat 500 auf die Gegenfahrbahn geraten. Die Pkw-Lenkerin hätte ihre gefährliche Fahrt womöglich fortgesetzt, wäre die Lkw-Fahrerin Sara De Bastiani (36) aus Belluno nicht auf die Geisterfahrerin aufmerksam geworden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1146360_image" /></div> <BR /><BR />De Bastiani, die im Logistikbereich des Unternehmens Waldprofi stellte ihren Lkw nämlich quer, sodass die Geisterfahrerin gezwungen war, anzuhalten.<h3> „Musste etwas tun, weil andere Autos hinter mir fuhren“ </h3>„Als ich das Auto kommen sah, habe ich mir einfach gesagt, dass ich etwas tun muss, weil noch andere Autos hinter mir fuhren“, erzählt De Bastiani der Tageszeitung „L'Adige“. <BR /><BR />„Ich kann mir vorstellen, dass sich die Lenker hinter mir über mein Manöver gewundert haben“. Sie ahnten noch nicht, dass De Bastiani sie mit ihrem Manöver vor einem potenziellen Frontalcrash bewahrt hatte. <BR /><BR />Nicht zuletzt meldete sich auch die Tochter der Geisterfahrerin bei ihr: „Sie hat mir gedankt, weil ich das Leben ihrer Mutter gerettet habe.“<BR /><h3> Lob vom Chef: „Eine wie sie würde ich sofort wieder einstellen“ </h3>Lob gibt es auch vom Chef, Walter Schmid, Leiter von Logistik und Verkauf bei Waldprofi: „Eine wie sie würde ich sofort wieder einstellen. Sie gehört zu jenen Personen, die leidenschaftlich ihrer Arbeit nachgehen.“ <h3> Vor der Arbeit noch die Kinder in Kindergarten und Schule gebracht </h3>Ihr Job ist für die 36-Jährige tatsächlich eine Leidenschaft, die sie gut mit ihrem Familienleben abstimmen kann. „Ich fahre los, nachdem ich meine Kinder in den Kindergarten und in die Schule begleitet habe, und kann jeden Abend nach Hause kommen, während mein Mann manchmal auch über Nacht wegbleibt“, erklärt sie. Auch ihr Mann sei Lkw-Fahrer. <BR /><BR /><BR /><BR />„Ich lege viele Kilometer zurück, denn auch heute Morgen bin ich von Feltre gestartet, war in Ledro und fahre dann ins Gadertal. Eigentlich finde ich das entspannend – mir gefällt, was ich tue“, sagt De Bastiani. <BR /><BR /><BR />Mit einem Vater als Baggerfahrer sei sie zwischen Schwerfahrzeugen aufgewachsen, darüber hinaus war ihr Großvater Waldarbeiter. „Bei Waldprofi fahre ich einen Lkw und transportiere Baumstämme: Das ist mein Leben.“