Freitag, 29. Juni 2018

Lkw-Sondermüll auf dem Weg in die Schweiz

Nachdem es am Donnerstagnachmittag auf dem Rastplatz Laimburg Ost in der giftigen Ladung eines Lkw zu einem Schwelbrand gekommen war, wurde der Sondermüll nun geprüft und befindet sich derzeit auf dem Weg in die Schweiz.

In der Ladung hatte sich ein Schwelbrand entwickelt, der großteils unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Badge Local
In der Ladung hatte sich ein Schwelbrand entwickelt, der großteils unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Der Sondermüll, welcher am Donnerstag auf der Autobahnraststätte Laimburg in Brand geraten ist, wurde am Freitag zur Firma Südtirolfer nach Branzoll gebracht, die Müll verarbeitet und entsorgt; nach einer Kontrolle wurde der Müll dann  in die Schweiz transportiert. Bei der Firma Südtirolfer wurde der Müll vom Auflieger des Transporters abgeladen.

Danach  kontrollierte die Berufsfeuerwehr mit einer Wärmebildkamera, ob  noch  Glutnester vorhanden sind. Die letzten Wärmequellen wurden ausfindig gemacht und neutralisiert. Der Sondermüll wurde dabei soweit gesichert, dass er weiterverarbeitet werden kann, teilt die Berufsfeuerwehr mit. Bei der Ladung des Transporters handelte es sich um vorgemischte Abfälle in fester Form mit mindestens einem gefährlichen Stoff. Die  Fracht sollte laut Plan von der Toskana über den Brenner in die Schweiz gebracht werden. 

Laut dem Leiter der Umweltagentur, Flavio Ruffini, wurde der Sondermüll am Freitagnachmittag dann von Bozen nach  Niederurnen (Kanton  Glarus) weitertransportiert. Bei dem Brand im  Einsatz standen auch die Feuerwehren von Neumarkt,  Auer und Branzoll, das Weiße Kreuz  Unterland, sowie  Autobahnpolizei  und -meisterei.

Wie berichtet hatte sich in der Ladung ein Schwelbrand entwickelt, der großteils unter Kontrolle gebracht werden konnte. In der Folge wurde der Lkw zum Parkplatz Firmian bei der Autobahneinfahrt Bozen Süd abgeschleppt, außerdem wurde für die Nacht zur Sicherheit eine Brandwache eingerichtet.

stol

stol