Mittwoch, 17. Februar 2021

Lockdown-Folge: Weniger Ozon über Nordhalbkugel

Zumindest für die Erdatmosphäre haben coronabedingte Lockdowns positive Folgen: Das Ozon in der freien Troposphäre bis etwa 10 Kilometer Höhe ist auf der Nordhalbkugel im Frühjahr und Sommer des vergangenen Jahres um durchschnittlich 7 Prozent zurückgegangen.

Zumindest für die Erdatmosphäre haben coronabedingte Lockdowns positive Folgen.
Zumindest für die Erdatmosphäre haben coronabedingte Lockdowns positive Folgen. - Foto: © shutterstock
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die unter Federführung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) veröffentlicht wurde. Insgesamt wurden dazu die Daten von 45 Messstationen weltweit ausgewertet.

Daten wurden unter anderem zur Wechselwirkung von Stickoxid und Ozon gesammelt – in der freien Troposphäre führt weniger Stickoxid auch zu weniger Ozon.

Da Verkehr eine Hauptquelle von Stickoxid in der Atmosphäre ist, hat der Rückgang von Flugverkehr und Mobilität auf der Straße dafür gesorgt, dass die weltweiten Stickoxid-Emissionen durch Landverkehr um rund 14 Prozent, beim Flugverkehr sogar um 40 Prozent zurück gingen, hieß es.

apa/dpa