Landesrätin Magdalena Amhof spricht von Problemen bei der Informatik. Man arbeite auf September hin. Fixe Zusage kann sie aber keine geben.<BR /><BR />Neben den Angestellten in den pflegenden Berufen sind die Mitarbeiter im Bildungssektor die einzigen, denen das Land ebenfalls eine reale Lohnerhöhung zugestanden hat. Im Schnitt sind es 400 Euro brutto mehr in der Lohntüte, rückwirkend ab 1. Jänner 2026. Auszahlungstermin wäre laut Ankündigungen der Politik für den Bildungsbereich Land (Kindergarten, Musikschule, Berufsschule) ab August gewesen. Für die Staatslehrer an den Grund-, Mittel- und Oberschulen sollen die Gelder ab Oktober fließen.<BR /><BR />Aber es ist Sand im Getriebe: „Die Leute warten hart auf ihr Geld, doch im August war nichts davon zu sehen“, ärgert sich Gewerkschafterin Ulli Bauhofer (CGIL/AGB). Angeblich gebe es Probleme bei der Informatik. „Ich wage inzwischen aber keine Prognosen mehr. Da werden nur Erwartungen geweckt, die dann zu Enttäuschung führen.“<BR /><BR />„Die beauftragte Informatikfirma hat die Herausforderung unterschätzt“, räumt Personallandesrätin Magdalena Amhof ein. Die digitale Umsetzung der Lohnerhöhung sei komplex. Man habe das Problem inzwischen weitgehend im Griff. „Und wir arbeiten mit Hochdruck auf eine Auszahlung für den Landesbereich mit September hin.“ Festlegen will sich Amhof da aber noch nicht. <BR /><BR />Allerdings ist nichts so schlecht, dass es nicht auch etwas Gutes hat. „Die Programmierung für die Staatslehrer läuft parallel“, so Amhof. Sie rechnet bei deren Auszahlung somit nicht mit Verzögerungen.