<BR />Die Sanierung der Luegbrücke auf der Nordtiroler Seite der Brennerautobahn dauert an. Während der Bauarbeiten ist der Verkehr dort meist zweispurig, zeitweise sogar nur einspurig möglich. An besonders starken Reisetagen, etwa rund um Feiertage, kann das schnell zu Staus führen. Deshalb haben die zuständigen österreichischen Behörden bereits im vergangenen Jahr an einigen Tagen Fahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen verhängt.<BR /><BR />Dabei wurden nicht nur österreichische Feiertage berücksichtigt, sondern auch solche in Italien und Deutschland, da an diesen Tagen besonders viel Reiseverkehr in Richtung Süden bzw. Norden erwartet wird.<BR /><BR />Nach den vorgeschriebenen Abstimmungen mit den zuständigen Stellen will das Regierungskommissariat laut Aussendung auch in Südtirol rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind, um einen reibungslosen Verkehrsfluss auf den betroffenen Abschnitten der Brennerautobahn zu gewährleisten. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Folge der österreichischen Beschränkungen auch in Südtirol ein Fahrverbot für Lkw zwischen Brenner und Sterzing verhängt, um eine Überlastung des Verkehrs im Grenzbereich zu vermeiden. „Für uns führt das zu vielen Herausforderungen. Man kann Termine schlecht oder gar nicht einhalten und auch die Planbarkeit leidet unter solchen Vorgaben“, ärgert sich Alexander Öhler, Obmann der Warentransporteure im lvh, über die Maßnahmen. „Es wird vor allem der Touristenverkehr berücksichtigt, während die Dienstleister vergessen werden“, bemängelt er.<BR /><BR />Laut der österreichischen Autobahngesellschaft ASFINAG hätten sich die Fahrverbote als Teil des Verkehrsmanagements in der Vergangenheit bewährt und würden deshalb fortgeführt. „Damit ist es uns gelungen, das im Zuge der Bauarbeiten erwartete Stauchaos zu vermeiden“, sagt der Pressesprecher der ASFINAG für die Zonen Tirol und Vorarlberg, Alexander Holzedl. Die Tage und Zeiten, an denen es Schwerfahrzeugen mit einem Gewicht über 7,5 Tonnen nicht erlaubt ist, über die Brennerautobahn nach Italien zu fahren, wurden bereits im vergangenen Jahr festgelegt. „Dabei haben wir uns am Verkehrsaufkommen in der Vergangenheit und an zukünftigen Prognosen orientiert“, erklärt Holzedl.