„Lasst uns Lüttich als Stadt des Friedens leben“, war auf einem Zettel zu lesen, der mit Emanuel (25) unterschrieben war. Der Alltag schien wieder seinen Gang zu nehmen: Die Stadt, die tags zuvor wie leergefegt wirkte, war wieder bevölkert. Kinder gingen zur Schule, Menschen strömten zur Arbeit, warteten auf ihre Busse, auch an der Stelle des Blutbads. Aber der Schein trügt. Viele Lütticher sagten, sie fühlten sich nicht mehr sicher.dpa