Freitag, 01. März 2019

März: Umstechen und Jungpflanzen schützen

Die frühlingshaften Temperaturen locken viele Hobbygärtner nach draußen. Und so langsam ist es ja auch an der Zeit, die ersten Vorbereitungen im still gelegten Garten zu treffen. Wie man dabei richtig vorgeht, hat Stephan Kircher, Inhaber der gleichnamigen Bozner Gärtnerei, im Gespräch mit STOL verraten.

Die frühlingshaften Temperaturen locken viele Hobbygärtner nach draußen.
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Die frühlingshaften Temperaturen locken viele Hobbygärtner nach draußen. - Foto: © shutterstock

Empfehlenswert sei es, noch 10 Tage zu warten, bis der Boden umgestochen und Kompost eingearbeitet werden kann. Dann kann auch schon mit dem Anlegen der ersten Beete begonnen werden – „allerdings sollte man die ersten Pflänzchen noch mit einem Schutzflies schonen“, warnt Kircher.

Pflanzen, wie zum Beispiel Zitronenbäumchen, die im Wintergarten oder an einem geschützten Platz überwintern, sollten noch eine Weile dort bleiben. Die Nächte sind noch frostig und würden den Pflanzen zusetzen, empfiehlt der Florist.

Immer mit Flies schützen – Nächte sind frostig

Ansonsten kann man mit März beginnen, im Gemüsegarten erste Salatpflänzchen oder Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin, zu setzen. Aber auch hier gilt: Zu Beginn noch mit einem Flies schützen! Noch schonender sei es, die jungen Pflänzchen in einem Topf vorzusähen: Das ist schonender und sie können später im großen Beet eingesetzt werden.

Beim Strauch- und Baumschnitt ist es von Gehölz zu Gehölz unterschiedlich, erklärt Stephan Kircher. „Frühblüher schneidet man nach der Blüte“, weiß der Experte. „Rosen dagegen werden im späten Winter geschnitten, also noch vor der Blüte. Dabei ist zu beachten, dass man nicht zu nahe am Austrieb, dem „Auge“ zurückschneidet, sonst stirbt der Trieb ab.“

Bei Obstbäumen wie Kirschen wird etwas später ausgeschnitten – dann bleibt der Haupttrieb schön sonnig.

stol/ape

stol