Die Rechtsanwälte kritisierten die schlechten Haftbedingungen der langjährigen Nummer eins der Mafia, gegen den in Parma ein Prozess läuft. Die Justizbehörden wollen jetzt den Gesundheitszustand Provenzanos prüfen.Der ehemalige Chef der Cosa Nostra war im April 2006 nach über 40-jähriger Flucht auf Sizilien gefasst worden. Er galt als der meistgesuchte italienische Mafia-Pate.Der „Boss der Bosse“ soll laut Aussagen von Mafia-Aussteigern in mindestens 40 Morde verwickelt gewesen sein.Mehrmals wurde er während seiner Flucht in Abwesenheit zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Er soll auch ein Drahtzieher von internationalem Drogenhandel und Geldwäsche sein.apa