Die Vorgangsweise des Landes sei erstaunlich gewesen, sagte Luigi Spagnolli am Dienstag nach der Sitzung des Stadtrates. Zunächst habe die Landesverwaltung Gebäude errichtet, ohne der Tatsache Rechnung zu tragen, dass diese von vielen Menschen aufgesucht würden. Dabei hätten die Planer nicht an die nötigen Abstellmöglichkeiten gedacht, die die Stadtgemeinde Bozen von jedem privaten Bauherrn verlange, betonte Spagnolli, der die Gestaltung des Platzes als "nicht eben gelungen" bezeichnete. “Besser wäre es gewesen, wenn die Landesverwaltung dieses raumgestalterische Thema bereits im Vorfeld mit der Stadt vertieft hätte”, so der Bürgermeister. Er rechne aber damit, dass die Angelegenheit Ende August geregelt sei. Man werde Radständer beim Bahnhof anbringen und spreche derzeit auch mit der Eisenbahngesellschaft über die Möglichkeit, Radparkplätze auf dem Bahnhofsgelände selbst unterzubringen. “Die Stadt selbst wird sich weiterhin mit Nachdruck darum bemühen, verlassene Fahrräder nach einer gewissen Zeitspanne und mit Vorwarnung zu entsorgen”, betonte Spagnolli.stol