Freitag, 18. September 2020

Mailand und Bergamo wollen globalen Gesundheitsgipfel organisieren

Die von der Coronavirus-Epidemie schwer betroffenen lombardischen Städte Mailand und Bergamo bewerben sich um die Abhaltung eines globalen Gesundheitsgipfels im Rahmen der G20-Tagung in Italien im kommenden Jahr. Dies kündigten der Mailänder Bürgermeister, Giuseppe Sala, und sein Amtskollege aus Bergamo, Giorgio Gori, an.

Die beiden italienischen Städte Mailand und Bergamo waren besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen.
Die beiden italienischen Städte Mailand und Bergamo waren besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. - Foto: © shutterstock
„Wir hoffen, dass die italienische Regierung unseren Vorschlag annimmt. Europa braucht einen einheitlichen Kurs auch im Gesundheitswesen. Dafür sind Erfahrung, Know-how und Solidarität notwendig. Wir müssen den Weg zu einer gemeinsamen Gesundheitspolitik finden, die alle EU-Bürger vor den Folgen der Coronavirus-Pandemie schützt“, so die beiden Bürgermeister in einer am Freitag veröffentlichten Presseaussendung.

Mailand und Bergamo seien internationale Städte mit einer starken Präsenz von Universitäten und Pharmakonzernen. „Die Pandemie hat unsere Städte und Bürger schwer getroffen. Einen Gesundheitsgipfel bei uns organisieren zu können, hätte eine tiefe symbolische Bedeutung“, hieß es im Schreiben der beiden Bürgermeister.

„Wir sind glücklich, als Gastgeber im kommenden Jahr den 'Global Health Summit' organisieren zu können. Zusammen schützen wir unsere Gesundheit und bauen eine bessere Zukunft für die neuen Generationen auf“, kommentierte Premier Giuseppe Conte. Das Gipfeltreffen sollte im zweiten Halbjahr 2021 stattfinden. Ein genaues Datum gibt es noch nicht.

apa

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