Der erfahrene Bergsteiger war bereits seit Tagen abgängig. Am 10. Dezember wurde Niederkofler zum letzten Mal auf der von ihm bewirtschafteten und zeitweise bewohnten Grente Alm oberhalb von Antholz Niedertal angetroffen, 6 Tage später läutete sein Handy zum letzten Mal.Da Niederkofler laut Informationen der Bergretter des Öfteren in den Bergen unterwegs war, ohne seinen genauen Aufenthaltsort mitzuteilen, wurde sein Verschwinden jedoch erst Tage später bemerkt. Am 25. Dezember schlug dann aber der Bruder des Vermissten Alarm, woraufhin umgehend eine Suchaktion gestartet wurde. Schwierige BedingungenAn der Suchaktion im teils unwegsamen Gelände beteiligten sich zahlreiche Rettungskräfte, darunter die Freiwilligen Feuerwehren von Antholz/Mittertal, Antholz/Niedertal und Oberwielenbach, die Bergrettungsdienste von Olang und des Antholzertals, die Hundeführer des Bezirks Pustertal sowie der CNSAS und der Landesrettungshubschraubers Pelikan 2.Insgesamt sollen etwa an die 80 Personen nach Manfred Niederkofler gesucht haben - eine Suche, die aufgrund der Witterungsverhältnisse mehrmals abgebrochen werden musste.Traurige GewissheitAm Donnerstag wich die Sorge um Manfred Niederkofler trauriger Gewissheit. Manfred Niederkofler dürfte - so erste Informationen - über felsiges Gelände abgestürzt und über ein Schneefeld noch weiter abgerutscht sein. Insgesamt wohl rund 200 Meter. Der Leichnam wurde von Männern der Bergrettung Antholzertal geborgen, mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 2 ins Tal geflogen und in die Leichenkapelle nach Antholz Mittertal gebracht.Im Einsatz standen auch die Carabinieri.stol/deb/bfk/ru