Montag, 03. Mai 2021

Mann in Welschnofen vor Erstickungstod gerettet

Durch rasches Handeln haben die Sanitäter des Weißen Kreuzes Welschnofen einem Mann am Sonntagabend das Leben gerettet.

Das Heimlich-Manöver hat einem Mann in Welschnofen das Leben gerettet.
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Das Heimlich-Manöver hat einem Mann in Welschnofen das Leben gerettet. - Foto: © shutterstock
Ein 69-Jähriger hatte sich am Sonntagabend gegen 21 Uhr beim Essen verschluckt und anschließend Schwierigkeiten, zu atmen.

Sofort wurde das Weiße Kreuz Welschnofen zur Stelle gerufen: Mit dem Heimlich-Manöver schaffte es die Besatzung des Rettungswagens, die Atemwege des Patienten zu befreien – und ihm so das Leben zu retten.

Anschließend wurde der 69-Jährige mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus von Bozen gebracht.

Beim Heimlich-Manöver handelt es sich um Oberbauch-Kompressionen, die dazu dienen, Fremdkörper aus den Atemwegen zu entfernen. Dabei wird der Oberbauch des Betroffenen von hinten mit den Armen umfasst.

Der Helfer schließt eine Hand zur Faust und legt sie zwischen Brustbein und Nabel, mit der anderen umfasst er die Faust und zieht sie dann ruckartig nach oben. Abwechselnd sollten 5 Rückenschläge und 5 Oberbauchkompressionen durchgeführt werden, bis sich der Fremdkörper löst (Quelle: Weißes Kreuz).


liz