Am Donnerstagvormittag randalierte der offensichtlich unter Alkohol und Drogen stehende M.B. mit nacktem Oberkörper vor mehreren besorgten Passanten in der Sassaristraße, wie die Quästur gestern erklärte. Nachdem die Polizei über den Notruf 112 verständigt worden war, fuhr eine Polizeistreife zur Straße. Der vorbestrafte Randalierer, ein aus Marokko stammender Mann, der eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung hat, stieß vor Ort alle Müllkübel um, pöbelte Fußgänger wahllos an und bedrohte diese. Beim Anblick der Polizei soll der 32-Jährige, der Kopfsteinpflaster in seinen Händen gehalten haben soll, auf die Streife zugegangen sein und mit seinen Armen ausgeholt haben, so, als ober er die Beamten angreifen wollte, schreibt die Quästur. <BR /><BR />Angesichts der Bedrohung habe einer der beiden Polizisten seinen Taser gegen M.B. gerichtet. Da der Randalierer aber weiter aggressiv geblieben sei, habe der Beamte in einem zweiten Moment entschieden, die Elektroschockpistole abzufeuern, um den Angreifer niederzustrecken. Erst dann habe der Marokkaner die Anweisungen der Polizisten befolgt und die Steine niedergelegt, so die Polizei.<BR /><BR />Der Mann sei anschließend festgenommen und in die Quästur gebracht worden. Allerdings habe sich der 32-Jährige im Streifenwagen wieder aggressiv verhalten. M.B. habe die Polizisten wiederholt schwer bedroht und beleidigt und mehrmals versucht, mit seinem Kopf eine Scheibe im Wagen einzuschlagen. Auch in der Quästur sei der Mann auf Konfrontation gegangen und habe wiederholt versucht, eine Tür einzutreten, die dadurch beschädigt worden sei. Der Nordafrikaner wurde schließlich wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Sachbeschädigung festgenommen. Quästor Paolo Sartori stellte bei den zuständigen Behörden einen Antrag, um dem Mann die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen und um ihn, sollte der Antrag genehmigt werden, in sein Heimatland abzuschieben.