Mittwoch, 25. Mai 2016

Mann soll Killer für Ehefrau angeheuert haben

Ungeheuerlich klingt der Verdacht, den die Ermittler gegen einen in Bozen wohnhaften Marokkaner (30) hegen: Er soll einen Mann aus Deutschland angeheuert haben, damit dieser seine Ehefrau und auch deren Brüder ermorde.

Ein in Bozen ansässiger Marokkaner soll einen Killer angeheuert haben, um seine Frau mit einem Messer töten zu lassen.
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Ein in Bozen ansässiger Marokkaner soll einen Killer angeheuert haben, um seine Frau mit einem Messer töten zu lassen. - Foto: © shutterstock

Doch er hat sich den falschen „Killer“ ausgesucht: Dieser ist nämlich mit einem Bruder der Frau befreundet und erstattete Anzeige. Der Marokkaner wurde am Samstag verhaftet.

Allerdings nicht wegen Anstiftung zum Mord. Die Ermittlungen von Staatsanwalt Andrea Sacchetti sind nämlich noch im Gange. Die Handschellen klickten für den Marokkaner wegen des Vorwurfs der Hehlerei.  

Die Carabinieri fanden am Wochenende beim Marokkaner nämlich ein Motorrad, das sich als gestohlen erwies. Und im Koffer am Rücksitz des Motorrads entdeckten die Ermittler zwei Messer - sowohl Motorrad als auch Messer waren Teil des Abkommens mit dem vermeintlichen Killer. 

rc

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Lesen Sie mehr Hintergründe zu dieser aufgedeckten ungeheuerlichen Kriminalgeschichte in der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol