Samstag, 10. August 2019

Mann stellt sich nach tödlichem Bootsunglück in Griechenland

Nach einem tödlichen Bootsunglück in Griechenland hat sich am Samstag ein französischer Mann den Behörden gestellt.

Am Freitag kam es zu einem tödlichen Unglück auf dem Meer unweit des griechischen Sommerferienorts Porto Heli. Eine Person hat sich nun gestellt.
Am Freitag kam es zu einem tödlichen Unglück auf dem Meer unweit des griechischen Sommerferienorts Porto Heli. Eine Person hat sich nun gestellt. - Foto: © shutterstock

Offiziellen Angaben zufolge gab der Mann an, an Steuer eines Schnellbootes gewesen zu sein, das am Freitag auf dem Meer unweit des Sommerferienorts Porto Heli am Peloponnes ein kleineres Holzboot gerammt hatte.

Französische Touristengruppe wird zunächst festgenommen

Bei dem Zusammenstoß waren 2 Männer ums Leben gekommen und eine Frau schwer verletzt worden. Die Polizei hatte zunächst eine Gruppe französischer Touristen in Gewahrsam genommen, die ebenfalls an Bord des 10 Meter langen Schnellbootes gewesen waren. Die 2 Männer, 3 Frauen und 5 Kinder aus Frankreich wurden zu Befragungen nach Porto Heli gebracht.

Offiziellen Angaben zufolge ist es allerdings wahrscheinlich, dass die Gruppe bald wieder freigelassen wird. Sie wurden festgenommen, nachdem sie dabei geholfen hatten, die verletzte Frau und eine der Leichen an die Küste zu bringen, wie ein Mitglied der Küstenwache sagte.

2 Senioren kommen ums Leben

Der Zusammenstoß tötete 2 griechische Senioren auf dem Holzboot, Berichten zufolge ein Fischerboot, und verletzte eine 60-jährige Griechin schwer. Sie wurde zur Behandlung nach Athen gebracht.

Schnellboot-Unfälle mit Schwimmern oder anderen Booten kommen in den Sommermonaten häufig in griechischen Gewässern vor. 2016 starben vier Menschen, als ein Schnellboot nahe der Insel Ägina in ihr hölzernes Touristenboot krachte.

apa/afp

stol