Alan Knight, 47, zwackte sich drei Jahre lang immer wieder Geld aus den Ersparnissen und Aktien seines pensionierten Nachbarn ab. Mit der erbeuteten Gesamtsumme von 41.500 Pfund (etwa 52.600 Euro) ging Knight in den Urlaub und kaufte sich einen Wohnwagen.Als der Schwindel aufflog, zog Knight laut BBC statt vor Gericht ins Krankenhaus.Knight bezog Geld aus der KrankenkasseSeine Frau erzählte, Knight habe sich bei einem Sturz das Genick schwer verletzt: Seitdem sei er querschnittsgelähmt und würde an Krampfanfällen leiden, die ihn in einen Koma-ähnlichen Zustand versetzen. Sie müsse sich zu Hause rund um die Uhr um ihren bettlägrigen Ehemann kümmern.In dieser Zeit bezog Knight aufgrund seiner "Situation" Geld aus der Krankenkasse, ging vor fälligen Gerichtsterminen immer mit "verschlechtertem Zustand" ins Krankenhaus.Nach zwei Jahren flog der Schwindel jedoch auf: Ärzte bemerkten, dass Knight selbstständig essen und schreiben konnte, wenn er sich unbeobachtet fühlte. Zudem zeigten, so BBC, mehrere Überwachungsvideos Knight beim Einkaufen mit seiner Frau. So kam ans Licht, dass sich der Waliser nur seiner Strafe entziehen wollte.Als Knight dann doch vor Gericht erschien, machte er dies im Rollstuhl und mit Halskrause. Er bekannte sich des Betrugs und Diebstahls schuldig und wird im November verurteilt.liz