Der Täter wurde in einem Feld bei Ferrazzano nahe Campobasso, rund 70 Kilometer von seinem Wohnort entfernt, festgenommen. In seinem Auto befand sich der tote Sohn sowie die lebende, aber schwer verletzte Tochter, die in das Krankenhaus der Stadt eingeliefert wurde. Auch sie wurde wie bereits die Mutter offenbar mit Steinen geschlagen und erlitt einen Schädelbruch. Spuren deuten zudem darauf hin, dass der Vater möglicherweise auch eine Glasflasche als Waffe eingesetzt hatte. Wie genau der Sohn ums Leben kam, ist noch unklar.<BR /><BR />Eine Großfahndung der Polizei führte zur Festnahme Ocones: Er wurde mithilfe eines Hubschraubers der Carabinieri aufgespürt. Ob er seine Kinder noch zu Hause oder erst während der Flucht angegriffen hat, ist bislang unklar. Freunde berichten, er habe früher unter Depressionen gelitten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1219473_image" /></div> <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/mann-toetet-ehefrau-mit-stein-und-flieht-2-kinder-vermisst" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Das Drama begann in den frühen Morgenstunden des Dienstags.</a> Zunächst soll es zu einem Streit zwischen Ocone und seiner Frau Elisabetta gekommen sein, dann folgten die tödlichen Schläge mit einem Stein. Die Frau starb sofort. Ihre Leiche wurde von der Schwiegermutter entdeckt, die sich gewundert hatte, dass Elisabetta - anders als gewöhnlich - nicht aufgestanden war, um die Kinder zur Schule zu bringen. Sie wohnt im selben Haus und hatte zuvor verdächtige Geräusche gehört. Aus Sorge ging sie in die obere Etage - dort fand sie den leblosen Körper ihrer Schwiegertochter.<BR /><BR />Elisabetta und Salvatore galten als unauffälliges Paar. So hatten sie kürzlich ihren 25. Hochzeitstag gefeiert. Nachbarn, Verwandte und selbst die Ermittler bestätigen: Es gab keine bekannten Vorfälle häuslicher Gewalt, keine Anzeigen, keine Warnzeichen. Den ganzen Tag über verfolgte das Dorf Paupisi gebannt die Nachrichten über die Fahndung - besonders in Sorge um das Schicksal der Kinder. Der älteste Sohn der Familie, der bereits ausgezogen ist und in Rimini arbeitet, wurde am Abend informiert. <BR /><BR />„Unsere Gemeinde ist erschüttert. Paupisi ist ein ruhiges Dorf, so etwas ist hier noch nie passiert“, sagte Bürgermeister Salvatore Coletta. Er erinnerte sich, wie er das Paar erst kürzlich bei einer Feier im Dorf fröhlich und unauffällig erlebt hatte. Die Leiche von Elisabetta Polcino wurde zur Obduktion ins Krankenhaus von Benevento gebracht.