Montag, 10. Februar 2020

Marling: Dachstuhlbrand endet glimpflich

Am frühen Sonntagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Marling zu einem Kaminbrand gerufen. Durch ihr rasches Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden.

Der Dachstuhlbrand am Wohnhaus in Marling wurde glücklicherweise schnell entdeckt.
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Der Dachstuhlbrand am Wohnhaus in Marling wurde glücklicherweise schnell entdeckt. - Foto: © FFW Marling
Die Wehr wurde gegen 17.30 Uhr über die Landesnotrufzentrale alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Mannschaft stellte sich heraus, dass ein überhitzter Kamin einen Dachstuhlbrand ausgelöst hatte, der sich ausbreitete. Glücklicherweise hatte ein Wehrmann, der kurz zuvor am Wohnhaus vorbeigekommen war, die Rauchentwicklung bemerkt, sofort die Feuerwehr alarmiert und bereits erste Löschmaßnahmen mit Hilfe eines Handfeuerlöschers durchgeführt.

Umgehend starteten die Wehrleute ein Innenangriff unter Atemschutz.

Ein Teil es Daches musste geöffnet werden, um an die Glutnester in der Isolierung zu kommen.

Den Wehrleuten gelang es schließlich mit Hilfe einer Wärmebildkamera, den Brandherd zu lokalisieren und durch einen gezielten und sparsamen Wassereinsatz zu löschen.

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Wäre der Brand nur wenige Zeit später erst bemerkt worden, wären die Folgen weitaus dramatischer gewesen. So ging der Einsatz jedoch relativ glimpflich aus.

Nachdem der gesamte Bereich gelöscht und auf restliche Glutnester kontrolliert worden war, konnten die Wehrmänner gegen 19.10 Uhr wieder in das Gerätehaus einrücken. Insgesamt standen rund 25 Feuerwehrleute aus Marling im Einsatz. Vor Ort waren auch ein Kaminkehrer und 2 Beamte der Carabinieri.

Detail am Rande: Dies war der erste Einsatz, den Andreas Gögele in seiner Funktion als Kommandant der Feuerwehr Marling leitete, er war nicht 24 Stunden zuvor an die Spitze gewählt worden.

liz