Der landesweite Technikparcours, der Technikdenkmäler längs der Südtiroler Fahrradwege erschließt und zugänglich macht, wird um einen Baustein erweitert. In der Gemeinde Marling und darüber hinaus in Vernetzung mit den Nachbargemeinden wird über ein innovatives Leitsystem die Stromlandschaft aus der Stunde Null erlebbar gemacht.Entlang des Themenwegs, der dem Strom und der Technikkultur gewidmet ist, erzählen 14 Stationen über die Anfänge der Stromproduktion aus Wasserkraft.Die Strompromenade beginnt im Dorfkern von Marling an der Litfasssäule und führt weiter zu den verschiedenen Technikdenkmälern.Wasserkammer von 1925 und vieles mehrHighlights sind unter anderem: das Erdkabel, die Düse einer historischen Pelton-Turbine, die Wasserkammer des Marlinger Kraftwerks von 1925, Isolator und Sperrdrossel, eine Turbine vom Schnalser Kraftwerk, das Segment eines Druckrohrs in Realdimension.Außerdem führen Abzweigungen zu zwei Technikjuwelen: das Etschwerke-Kraftwerk auf der Töll, 1898 vom Münchner Strompionier Oskar von Miller erbaut und das nach Plänen des Regime-Architekten Angelo Omodeo 1925 errichtete Kraftwerk von Marling an der Etsch. Die Strompromenade ist dem Begründer des Deutschen Museums in München und Planer des Kraftwerks Töll, Oskar von Miller, gewidmet.Neben den Vertretern aus Politik und Wirtschaft werden auch die Zeitzeugin und von Miller Enkelin Marie von Miller und der Leiter des Deutschen Museums-Archivs Wilhelm Füssel anwesend sein.Laser-Show am EröffnungsabendAm Abend um 21 Uhr stehen ausserdem Laser-Projektionen am Programm. Die 14 Technikmonumente werden in historischen und zeitaktuellen Bildern auf eine Wasserwand gebeamt. Dies dank der Unterstützung durch die Landesfeuerwehrschule und von Show-Vision.